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Vorschulische Hinweise auf eine Rechenstörung
Ob eine Dyskalkulie vorliegt, kann erst wirklich diagnostiziert werden, wenn das Kind in der Schule mit Mengen und Zahlen operieren muss. Aber auch schon im Vorschulalter können sogenannte „Risikokinder“ beobachtet werden, Kinder bei denen das Risiko, eine Rechenschwäche zu entwickeln größer ist als bei anderen Kindern.
Vorschulische Hinweise sind z. B.: · Fragen nach „kleiner – größer“, „weniger – mehr“ können nicht beantwortet werden · zeitliche Bezeichnungen wie „gestern – heute – morgen“ werden nicht richtig angewandt (zeitliche Orientierung) · Schwierigkeiten, Mengen zu sortieren · Schwierigkeiten, Präpositionen richtig anzuwenden, wie „unter—auf, hinter—vor“ usw. (räumliche Orientierung) · eingeschränkte Fähigkeit, Gegenstände abzuzählen und · Mengenbilder gesprochenen Zahlwörtern zuzuordnen · kein simultanes Erfassen von kleinen Mengen, d.h. das Kind kann eine kleine Menge von 3 oder 4 Teilen nicht auf einen Blick erkennen, sondern muss immer wieder abzählen. |
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