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Vorschulische Hinweise auf eine Legasthenie
Meistens ist eine Legasthenie erst am Ende der zweiten Klasse zuverlässig feststellbar. Hinweise gibt es jedoch schon im Kindergartenalter. Es ist besonders wichtig, Risikokinder schon im Vorschulalter zu erkennen, um eine möglichst frühzeitige Förderung einleiten zu können (Logopädie, Ergotherapie).
Mögliche Hinweise z. B. können sein: · verzögerter Sprechbeginn · eingeschränktes Sprachverständnis · Sprechschwierigkeiten, soweit keine körperlichen Ursachen erkennbar sind (z.B. Hörstörung) · Probleme beim Erkennen von Reimen und Silben · große motorische Unsicherheiten · Unsicherheiten in der Körperkoordination · feinmotorische Unsicherheiten · Schwierigkeiten, sich Reihenfolgen und Richtungen zu merken
Allerdings lassen diese Faktoren keine zuverlässige Risikoabschätzung zu. Seit einigen Jahren gibt es das „Bielefelder Screening“ zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibfähigkeit (BISC), das eine recht gute Vorhersage erlaubt. Dieses Verfahren wird zum Ende der Kindergartenzeit durchgeführt. |
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