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Symptome einer Rechenstörung
Man geht davon aus, dass Kinder schon mit einer Rechenstörung (Rechenschwäche, Dyskalkulie) in die Schule kommen, d.h. der Schulstoff geht von Anfang an an ihnen vorbei. Da die Mathematik streng hierarchisch aufeinander aufbaut, ist ein Scheitern vorprogrammiert, denn wer die ersten Schritte nicht verstanden hat, wird die weiteren – darauf aufbauenden – nicht gehen können.
Sehr häufig kann beobachtet werden: · Verwechslung von Ziffern (z. B. 6 und 9) · seitenverkehrte Schreibweise · Zahl und Ziffer werden verwechselt bzw. gar nicht erst unterschieden (z. B. 12 = 21) · lautgetreue Schreibweise von Zahlen statt Stellenzuordnung (z. B. dreihundertfünfzig: 30050) · Zahlenreihen können nur vorwärts, aber nicht rückwärts flüssig aufgesagt werden · Schwierigkeiten mit Zehner-, Hunderter- und Tausenderübergängen · Addition und Subtraktion nur zählend möglich (an den Fingern oder anderen Zahlrepräsentanten) · das Kind verrechnet sich häufig »um eins« bei Addition und Subtraktion · Neigung zu vertauschten Rechenoperationen (z. B. plus statt minus) · mangelnde Merkleistung beim Einmaleins und Einsdurcheins |
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